CHIR

UR

GIE 

Die chirurgische Universitätsklinik Heidelberg wurde in den 1930er Jahren als damals hochmoderner Klinikneubau mit Modellcharakter errichtet. Über einen verglasten Gang erreicht man einen im Süden des Komplexes liegenden eingeschossigen Pavillonbau, der die sogenannte Wahlleistungsstation 1 und 2 beherbergt.

Dieser Pavillonbau sollte um 10 Patientenzimmer mit dazugehörigen Nebenräumen erweitert werden. Entsprechend der achssymmetrischen Organisation des Altbaus wurden beidseitig spiegelsymmetrische Flachbauten über verglaste Verbindungsflure angedockt. Die jeweils 5 Patientenzimmer sind mit vorgelagerten Terrassen zum Park hin orientiert. Eine Überdachung aus Stahllamellen bietet auch im Hochsommer einen effektiven Sonnenschutz, Terrassenabtrennungen aus Weidengeflecht bieten Haptik und handwerkliches Ambiente. 

Flure und Patientenzimmer sind konsequent mit hochwertigen Einbaumöbeln in Eiche oder rotem Schichtstoff möbliert. Dabei wurde die Atmosphäre eines hochwertigen Hotels im Gegensatz zum üblichen Krankenhausambiente angestrebt.

BAUHERR

Universitätsklinikum Heidelberg

Vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg,

Universitätsbauamt Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 100,

Heidelberg

ORT

Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg

Station 1 und 2,

Im Neuenheimer Feld 110,

Heidelber

FERTIGSTELLUNG

2008

 

FOTOGRAF
Thilo Ross

Baukörperlich handelt es sich um einfache verputzte Kuben mit ausgeschnittenen Loggien vor den Gemeinschaftsbereichen. Architektonisch eine zeitgenössische Fortführung der funktionalen Architektur der 30er Jahre.

© AAg LoebnerSchäferWeber Freie Architekten GmbH 2018