LUKAS

KIR

CHE

Die ausgewählten Materialien sind Beton, Holz, Metall und Glas. 

Sie werden so eingesetzt, dass sie ihren Charakter offenbaren und dieser im eigentlichen Wortsinn greifbar" und im Gebrauch erlebt wird: Authentizität.

Hinzu tritt die Form, die zum einen den Möglichkeiten der Materialien folgt, zum anderen den Ideen der Räume Rahmen und Ausdruck gibt.

Licht und Farbe als besonders wichtige Stilmittel stimmen den Raum und geben ihm seinen eigenen Klang.

Der liturgische Bereich mit Kirche, Kapelle, Sakristei, Beichtraum und Kinder- und Gesprächsraum ist von einer Wand aus rot eingefärbtem Beton eingefasst. Sie legt sich mit leichtem Schwung, zugleich mit Masse und Beständigkeit in einer begrenzenden Geste um diesen inneren" Bereich und umschreibt den zentralen Ort des Ensembles.

Daraus wächst der Kirchenraum als hohe, hölzerne Plastik mit rauer Schale aus Lärche.

Ein einheitlicher, grauer Betonboden bindet alle Bereiche zusammen, bildet den bescheidenen Hintergrund für das eigentliche Geschehen.

BAUHERR

Die Christengemeinschaft

in Heidelberg

ORT

Dammweg 17

Heidelberg

FERTIGSTELLUNG

2011

 

FOTOGRAF
Thomas Ot
t

AUSZEICHNUNGEN

+ AIT Award

Auszeichnung in der Kategorie

Sakralbauten" - 2012 

Der Innenraum wird mit hölzernen Brettern verkleidet. Der räumliche Schwerpunkt liegt auf dem Glanz und der Wärme der Kerzen auf dem Altar, die Wände und Decken sind hierfür erwartendes Gefäß.

Das Wohnhaus mit steinernem Sockel aus grauem Beton bildet mit seiner ebenfalls rauen Holzschale aus Lärchenbrettern das Pendant zur Kirche.

© AAg LoebnerSchäferWeber Freie Architekten GmbH 2018