MÖNCHZELL

Das in Mönchzell hervorstehende Motiv des zur Straße offenen Hofes bildet ein starkes Entwicklungspotenzial. Die Hauptstraße bleibt nicht nur wie bisher die Hauptdurchgangs und -verkehrsachse, sondern zukünftig auch die Ortsmitte mit Räumen und Angeboten für das öffentliche Leben. Die Mitte bilden die beiden gegenüberliegenden Kirchen mit der historisch wichtigen Anbindung zum „Schloss“ bzw. Hofgut Fellmann. Straßenbegleitendes Parken und Parknischen werden ergänzt. Das „Schloss“ wird neuer kommunaler Verfügungsraum mit dem Erhalt der historischen Gebäude und Schaffung attraktiver Wege und Aufenthaltsflächen. Die bestehende Backsteinscheune wird als öffentlicher Multifuntionsaussenraum für die verschiedenen Gemeinschaftsaktivitäten im Rahmen des Notwendigen hergestellt (Substanzerhalt und Infrastruktur). Den nordwestlichen Abschluss bildet ein Wohnhof mit seniorengerechten 2-3 Zimmer-Wohnungen. Das alte Rathaus sollte nach einer wünschenswerten Sanierung weiterhin die beiden Verwaltungsbüros enthalten und damit die Integrität von Historie und aktuellem Inhalt fortführen. In seiner Anordnung als repräsentativer Abschluss des für den Kraichgau typischen ausgeweiteten Straßenplatzes wird es durch die Gestaltung der öffentlichen Flächen angemessen herausgestellt

Neue Ortsmitte Mönchzell

 

Mehrfachbeauftragung

AUFTRAGGEBER

Gemeinde Meckesheim

PROJEKTPARTNER

GDLA Gornik Denkel landschaftsarchitektur partg mbb, Heidelberg

WETTBEWERBSERGEBNIS

1. Preis

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Ein großzügiger Gehwegbereich mit gezielt eingesetzten Grünaspekten macht längere Aufenthalte attraktiver und lädt zum Verweilen ein.

Der öffentliche Raum des Hofgut Fellmann hat eine direkte Verbindungsfunktion im Straßenraum inne. Ein Wasserspiel führt die Bürger in Richtung des Lobbachs, der fester Bestandteil von Mönchzell ist.

Durch ihre großzügige Gestaltung wird die Fläche des Platzes zwischen den beiden Kirchen zukünftig vielfältige Nutzungen ermöglichen, Raum für verschiedenste, kleinere Veranstaltungen bieten oder einfach nur zum Verweilen einladen. Beide Straßenseiten wachsen zu einem Freiraum zusammen. Als Raumkante dienen Sitzstufen

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© AAg LoebnerSchäferWeber Freie Architekten GmbH 2018