HEIDELBERG4LIFE

Mit der Neubebauung entlang der Berliner Straße wird das alte Leitbild der funktional getrennten Stadt für das Neuenheimer Feld in Heidelberg aufgegeben. Die Entwicklungsperspektive der Wissensgesellschaft bietet jetzt die Chance Orte der Wissensproduktion und der Wissens-vermittlung mit dem Stadtraum und der Stadtgesellschaft Heidelbergs neu zu verknüpfen. Das Neuenheimer Feld rückt näher an die Stadt heran. Dabei gilt es die Permeabilität des Campus zu erhalten und seinen „Quartiersrand“ durchlässig und attraktiv zu gestalten. Auf dieser Basis leistet das vorliegende städtebauliche Konzept einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der europäischen Stadt im Allgemeinen und der Entwicklungstypologie unterschiedlichster Wissensorte in Heidelberg im Besonderen.

Städtebauliches Ziel des Entwurfs ist es mehr als nur einen offenen und einladenden „Rand“ des Universitätsquartiers zu realisieren.

Kooperationsprojekt "Heidelberg 4 Life" der Universität Heidelberg & des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg

AUSLOBER

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der WIssenschaften e.V.

Stadt Heidelberg, Stadtplanungsamt

Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Mannheim und Heidelberg

PROJEKTPARTNER

GDLA Gornik Denkel langschaftsarchitektur partg mbb, Heidelberg

ap88 Architekten Partnerschaft mbB Bellm / Löffel / Lubs / Trager

Freie Architekten, Heidelberg

metris architekten BDA und stadtplaner, Heidelberg

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Die Dimension des neuen städtischen Freiraums „Platz der Wissenschaften“ und dessen wichtigster Stadtbaustein, das „Haus der Nobelpreisträger“ referenziert nicht nur auf die Größe und Dimension des Neuenheimer Feldes, sondern reagiert damit auch auf die Stadtstraße Berliner Straße und die neue Unternehmenszentrale von Heidelberg Cement gegenüber.

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© AAg LoebnerSchäferWeber Freie Architekten GmbH 2018